Glossar
Glossar Persönliches Wissensmanagement
- WBT search for term
Kurzform für „Web Based Training“, einer Weiterentwicklung von CBTs.
- Web 2.0 search for term
Begriff für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Phänomene des Internets; dazu gehören auch Technologien wie Weblogs, Wikis, Tagging und Social Bookmarking.
- Weblog search for term
Fortlaufend aktualisierte Seite im Internet von einer einzelnen Person, wobei der neueste Eintrag immer oben steht; über Themen und Qualität der Einträge entscheidet der Schreiber; Programmierkenntnisse sind nicht unbedingt nötig (Web 2.0).
- Weisheit search for term
Auf Erfahrung und Einsicht beruhende Reife einer Person; in der Psychologie auch Expertise in grundlegenden Lebensfragen.
- Werkzeug search for term
Unmittelbar einsetzbares Hilfsmittel, um eine Methode umzusetzen.
- Wiki search for term
Bewusster Vorsatz zu einer Handlung; in der Motivationspsychologie meist als eine Teilkomponente der Motivation betrachtet.
- Wille search for term
- Willensfreiheit search for term
Fähigkeit einer Person, Entscheidungen selbstständig und unabhängig zu treffen und zwischen Optionen wählen zu können.
- Willenspsychologie search for term
Teilbereich der Psychologie, der sich mit dem menschlichen Willen und Konstrukten wie Willensfreiheit beschäftigt; heute kein eigenständiger Zweig mehr, sondern integriert in die Motivationspsychologie.
- Wissen search for term
Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen; für präzisere Definitionen müssen verschiedene Wissensformen unterschieden werden.
- Wissensarbeit search for term
Tätigkeiten, bei denen erforderliches Wissen kontinuierlich revidiert und ständig als verbesserungsfähig erkannt wird, Wissen nicht als Wahrheit, sondern als Ressource gilt und mit Nichtwissen untrennbar verbunden ist.
- Wissensbroker search for term
Personen mit „Maklerfunktion“, die Wissensträger (Experten) und Wissensnutzer (diejenigen, die Wissen nachfragen) zusammenbringen sollen.
- Wissensdivergenz search for term
Der Unterschied zwischen Menge und Tiefe von Wissen beispielsweise zwischen Experten und Laien.
- Wissensformen search for term
Verschiedene Klassifikationen von Wissen, die je nach Theorie mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten (z. B. begriffliches Wissen, bildhaftes Wissen und enaktives Wissen; Expertenwissen und Laienwissen; Erfahrungswissen und Faktenwissen etc.).
- Wissensgesellschaft search for term
Als „Nachfolger“ der Industriegesellschaft eine Gesellschaft, in der Wissen zum wichtigsten Produktionsfaktor in der Wirtschaft wird und den Charakter von Arbeit zu wissensintensiven Tätigkeiten verändert.
- Wissenskommunikation search for term
Prozess der Verteilung öffentlichen Wissens (Information) wie auch Prozess der Teilung personalen Wissens (durch direkten Austausch).
- Wissenskooperation search for term
Besondere Form der Kooperation, bei der der Gegenstand des gegenseitigen Austauschens zwischen Personen oder Gruppen deren Wissen ist.
- Wissensobjekt search for term
Öffentliches Wissen, das zeit- und personenunabhängig genutzt werden kann und von Dritten auch nachvollziehbar (weil konventionalisiert) ist.
- Wissensproduktion search for term
Prozess der Generierung neuen Wissens durch ein Individuum.
- Wissensrezeption search for term
Prozess der Aufnahme und des Verstehens von Wissen durch ein Individuum.
- Wissensschemata search for term
Begriff, der themenbezogene kognitive Strukturen bezeichnet.
- Wissensträger search for term
Personen in ihrer Funktion, Wissen zu generieren sowie aufzunehmen und zu verstehen.
- Wissenstreppe search for term
Ansatz, nachdem Wissen eine „Stufe“ darstellt, der die Stufen Daten und Information vorausgehen und die Stufen Kompetenz und Weisheit folgen.
- Wissensumwelt search for term
Bezeichnung für die Gesamtheit allen personalen Wissens (bzw. aller Wissensträger) und allen öffentlichen Wissens (bzw. Wissensobjekte), das eine Person umgibt.
- Wissensziele search for term
Im psychologischen Sinne diejenigen persönlichen Ziele, die mit dem Problemlösen und der Kompetenzentwicklung einer Person zu tun haben; zu unterscheiden sind operative Wissensziele von strategischen Wissenszielen.

