Wissensmanagement und Medienbildung – neue Spannungsverhältnisse und Herausforderungen
Verfasst von Christian Zange am 2. November 2007 - 19:44.
Der Beitrag gibt in einem ersten Schritt eine kurze Übersicht zur Entwicklungsgeschichte des Wissensmanagements. Zudem wird darauf eingegangen, wie und warum dieser Begriff in pädagogische Kontexte Einzug gehalten hat. In einem zweiten Schritt wird der Nutzen des Wissensmanagement-Begriffs in pädagogischen Kontexten besprochen und dargelegt, inwiefern Wissensmanagement in mehrfacher Hinsicht die Funktion eines Vehikels übernommen hat. Meine These ist, dass Wissensmanagement ein Übergangskonstrukt darstellt, das auch Risiken birgt. An der Stelle kommt die Medienbildung ins Spiel. Wissensmanagement und Medienbildung sind sehr verschiedene Konstrukte, deren Elemente ein Feld aufspannen, in dem man modische Schlagworte und traditionelle Kontroversen ebenso findet wie alte Ideale. Diese sollen in einem dritten Schritt etwas genauer unter die Lupe genommen werden. In einem vierten Schritt wird ein strukturgenetischer Wissensbegriff und damit eine entwicklungspsychologische Perspektive vorgeschlagen - eine Perspektive, die mit der Idee der Bildung kompatibel und in der Lage ist, eine ausbaufähige theoretische Grundlage für verschiedene Fragen im Umgang mit Wissen und Medien in unserer heutigen Gesellschaft bereitzustellen. Der Beitrag endet mit einigen Folgerungen aus den besprochenen Punkten.
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