Auf dem Portal socialnet. findet sich eine neue Rezension unseres Buches zum Persönlichen Wissensmanagement. Die Buchbesprechung kann hier online abgerufen werden.
04
Jan 10
Rezension zum Buch
23
Nov 09
Vortrag zum persönlichen Wissensmanagement
Jochen Robes weist auf einen Vortrag zum Persönlichen Wissensmanagement von Simon Dückert hin. Die Folien können hier online abgerufen werden.
06
Okt 09
Persönliches mit organisationalem verknüpfen…
Tools für persönliches Wissensmanagement kommen bei meinem Clientel oft sehr gut an. Hilfen zur Selbstorganisation bzw. Organisation des eigenen Wissenskörpers. Richtig interessant wird es nach meiner Erfahrung immer dann, wenn sich persönlicher und organisationaler Mehrwert ergänzen. Das möchte ich im folgenden erläutern.
So macht es ja nicht nur für einen persönlich Sinn, eine Eisenhower-Matrix als vorgeschaltete Ordnung und Workflow zur Abarbeitung von Informationen zu nutzen. Findet man bei ausscheidenden Mitarbeitern gerade bearbeitete Dokumente in einem Ordner Namens ACT! so bringt das auch für die Übergabe von Dokumenten viel.
Der vielgerühmte Zettelkasten oder eine Mikroartikel-Sammlung kann heute durch ein organisationales aber informelles Wiki oder Blog (je nach Ordnungsvorstellung) ersetzt werden, in welchem Infos vernetzt werden und neue Synergien entstehen.
Es macht Sinn, “persönliche” Tools in organisationale Strukturen einzubinden, und so einen Mehrwert für die gesamte Organisation aus dem gut organisierten Mitarbeiter zu schöpfen.
Wir haben das im DED Südafrika derzeit unter anderem über die Verbindung von persönlichem Dokumenten und Kontaktmanagement mit einem ausführlichen Debriefingkonzept geschafft. Das institutionell verankerte Debriefing sorgt dafür, dass die hoffentlich gut gemanagten persönlichen Informationen Nachfolgern zielsicher zur Verfügung gestellt werden. Die Einbindung eines AdHoc-Aufbereitungtools wie den Mikroartikel in die formelle Struktur des Berichtswesen war ein weiterer Schritt, mit dem ein eher persönlich gelagertes Tool in die organisationale Content-Struktur eingebunden wird. Dabei wurde allerdings darauf geachtet, nicht den Zwang eines formellen Berichtswesens auf dieses Tool übergehen zu lassen. Es wird aber kontinuierlich eingebunden und darauf aufmerksam gemacht. Orte für Ablage in der Organisation werden dadurch für den Nutzer klarer
In einer Organisation, in der Personalwechsel an der Tagesordnung steht, ist die Einbindung solcher Tools in die Prozesse um so wichtiger, will man nachhaltig Lernerfahrungen dokumentieren.
29
Sep 09
Forschung zu Wissensteilung mit interaktiven Visualisierungen
Martin Eppler fasst die Experimentalforschung seines Arbeitsteams zum Thema Visualisierung in einem (englischsprachigen) Video zusammen: Das Video zeigt anschaulich, welche Vorzüge interaktive Visualisierungen für die Wissensteilung in Managementteams haben.
Das Video kann man hier in YouTube abrufen.
29
Dez 08
Web-Seite zum informellen Lernen
Persöniches Wissensmanagement hat viel mit informellem Lernen zu tun – dafür gibt es viele Argumente, allem voran das, dass beide Konzepte davon ausgehen, dass die Person selbstorganisiert die Initiative ergreifen muss und sich nicht von Lehrenden oder Experten anleiten lässt. Eine interessante Web-Seite zum informellen Lernen hat Matthias Rohs auf die Beine gestellt: Hier finden sich kurze Texte sowie Hinweise zu weiterführende Dokumenten und Netzquellen.
13
Dez 08
Tag Gardening for Folksonomy Enrichment and Maintenance
Abstract aus dem Text: As social tagging applications continuously gain in popularity, it becomes more and more accepted that models and tools for (re-)organizing tags are needed. Some first approaches are already practically implemented. Recently, activities to edit and organize tags have been described as “tag gardening”. We discuss different ways to subsequently revise and reedit tags and thus introduce different “gardening activities”; among them models that allow gradually adding semantic structures to folksonomies and/or that combine them with more complex forms of knowledge organization systems. Moreover, power tags are introduced as tag gardening candidates and the personal tag repository TagCare is presented.
06
Dez 08
Arbeitstechniken für das Studium
Vergleichsweise viele Parallelen gibt es immer wieder zwischen Methoden des Persönlichen Wissensmanagements und verschiedenen Empfehlungen für Studierende, die oft als “Arbeitstechniken” bezeichnet werden. Im Rahmen eines Kurses für Hochschullehrer, den ich betreue, besteht die letzte Aufgabe darin, einen eigenen Linktipp im Netz zu finden, der für das Thema PWM relevant ist. Dabei ist eine Teilnehmerin nun auf diese Seite hier gestoßen: http://www.palgrave.com/skills4study Sie richtet sich an Studierende, enthält aber auch für alle anderen interessante Hinweise, die den Umgang mit Information und Wissen optimieren möchten.
11
Okt 08
Wiki zum Persönlichen Wissensmanagement
Im Rahmen eines Masterstudiengangs am Institut für Kommunikationsforschung in Luzern hat eine Gruppe Studierender (hier die Namen) ein Wiki zum persönlichen Wissensmanagement erstellt. Gerne verweise ich auf dieses gelungene Studienergebnis, das als interessante Online-Quelle eine Reihe wichtiger Begriffe erklärt und eine ganze Reihe von „Knowledge-Tools” zusammenstellt.
03
Okt 08
Individualisierung und Wissensarbeit
Konzepte des Wissensmanagements als eine Reaktion auf Individualisierungsprozesse in Unternehmen. In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen haben sich Individualisierungstendenzen durchgesetzt. Dem Menschen bieten sich dadurch neue Perspektiven und Freiheiten, konfrontieren ihn aber gleichzeitig mit erheblichen Anforderungen. Diese durch Individualisierungsprozesse erzeugten Ambivalenzen sind auch in Organisationen auf allen Ebenen zu beobachten: Auf der Mikroebene der Wissensarbeit, der Mesoebene der Arbeitsorganisation und der Makroebene der Organisationsstruktur von Unternehmen. Anschließend untersucht sie Wissensmanagement aus der Individualisierungsperspektive. Die zahlreichen Bemühungen um die erfolgreiche Implementierung verschiedener Konzepte des Wissensmanagements fasst sie dabei als Reaktion auf die Auswirkungen von Individualisierungsprozessen in Unternehmen auf. Bei der Frage nach den Konsequenzen für das Unternehmen stehen die Themen Unternehmenssteuerung, Kontinuität, Transparenz und Unternehmensgrenzen im Mittelpunkt ihrer Betrachtungen.
